Internes Berufsausbildungsprogramm (IBA) für IT-Berufe anstelle des klassischen Berufsschulunterrichts


In rund 10 Jahren IT-Ausbildung hat sich das Konzept der IBA bereits bewährt. Es wurde die Qualität und Effizienz in der IT-Ausbildung gesteigert, was dazu führte, dass wir jedes Jahr mindestens einen Einserkandidaten beglückwünschen durften. Nach der erfolgreichen Erprobung im Raum Augsburg, bieten wir nun die IBA in der Region Chiemgau an.


Was macht das Konzept der IBA so besonders?

Auszubildende werden gemäß Rahmenlehrplan fachspezifisch ausgebildet, allerdings wird dabei auf allgemeinbildenden Unterricht, wie bspw. das Fach Religionslehre, verzichtet. Vielmehr wird der Fokus auf den fachlichen Unterricht, wie z.B. PC- & Servertechnik, Netzwerktechnik und Datenbanken und damit auf das Erreichen eines guten bis sehr guten IHK Abschlusses nach der neuen Prüfungsordnung AO2020 gelegt.


Aktiv tätige IT-Ausbilder, welche zeitgleich IHK Prüfer sind, führen praxisorientierten Unterricht für die folgenden Berufsfelder durch und wissen, welche Themengebiete für die erfolgreiche interne Berufsschulausbildung besonders relevant sind:


Fachinformatiker/in Daten- und Prozessanalyse
Fachinformatiker/in Anwendungsentwicklung
Fachinformatiker/in Systemintegration
Kaufmann / Kauffrau für Digitalisierungsmanagement


Wer kann die IBA besuchen?

Alle Personen, welche nicht der allgemeinen Berufsschulpflicht unterliegen. Damit Ihre Auszubildenden am IBA-Programm teilnehmen können, haben diese das 21. Lebensjahr erreicht oder können entweder die allgemeine Hochschulreife oder einen abgeschlossene Berufsausbildung vorweisen. Im Sonderfall kann durch die IHK vorab geprüft werden, ob die Bedingungen erfüllt werden.


Welche Voraussetzungen gibt es für Unternehmen zur Anmeldung am IBA-Programm?

Jedes Unternehmen, welches eine entsprechende Ausbildungszulassung besitzt, kann IBA-Partner werden. Ausbildungsbeginn für die Azubis ist entweder der 1.9. oder der 1.4. jeden Jahres.


Wo findet die IBA statt?

Ein Großteil der IBA-Trainings findet remote, per MS Teams statt. Auszubildende, z.B. im Bereich Daten- und Prozessmanagement, ersparen sich dadurch den regelmäßig anfallenden und oft langen Anreiseweg zur Berufsschule.


Vor-Ort Trainings sieht das IBA-Konzept z.B. zu Ausbildungsbeginn und zu Zwecken der Prüfungsvorbereitung vor. Welche weiteren vor-Ort Termine an welchen Standorten abgehalten werden, wird letztendlich gemeinsam mit den Partnerunternehmen abgestimmt, mit dem Ziel, Reisezeiten und Entfernungen so gering wie möglich zu halten.


Wie oft findet die IBA statt?

Aufgrund der Spezialisierung auf die Fachthemen werden nicht so viele interne Berufsschultage benötigt, wie es die Teilnahme am regulären Berufsschulunterrichts erfordern würde. Im Schnitt werden drei Trainingstage pro Monat benötigt. Im Schnitt findet alle zwei bis drei Monate ein Treffen in der Region statt.


Was kostet die IBA?

Die IBA ist privat finanziert, es gibt keine staatlichen Hilfen, daher werden die Kosten auf die Partnerunternehmen verteilt. Die Details zu den monatlichen Kosten besprechen wir gerne persönlich.